Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich & Vertretung
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Angebote und Lieferungen über
Laser-Gravuren, Laser-Zuschnitte sowie Design- und Gestaltungsdienstleistungen.
Vertragspartner können sowohl Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (B2C) als auch Unternehmer im Sinne
des § 14 BGB (B2B) sein. Sofern eine Bestimmung ausschließlich für eine dieser Gruppen gilt, wird dies
ausdrücklich klargestellt.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil,
wenn ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt wurde.
§ 2 Vertragsschluss & Angebote
Angebote auf der Webseite, in Katalogen oder per E-Mail sind stets freibleibend und unverbindlich, es sei
denn, sie sind ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet.
Der Vertrag kommt zustande durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters (E-Mail ausreichend)
oder durch die schriftliche Freigabe eines Entwurfs bzw. Korrekturabzugs durch den Kunden.
§ 3 Mitwirkungspflichten, Materialbeistellung & Urheberrechte
Der Kunde ist verpflichtet, digitale Vorlagen, Druckdaten und Vektordateien im vereinbarten Dateiformat und
in ausreichender Auflösung/Qualität zur Verfügung zu stellen.
Stellt der Kunde eigene Materialien zur Gravur oder zum Laser-Zuschnitt bei, übernimmt der Anbieter keine
Haftung für Schäden oder Fehlgravuren, die auf Materialfehler, ungleichmäßige Beschaffenheit oder
ungeeignete Reaktionen des Materials auf Laserstrahlung zurückzuführen sind. Der Kunde hat auf
besondere Materialeigenschaften oder Risiken unaufgefordert hinzuweisen.
Der Kunde versichert, dass er alle Rechte (insbesondere Urheber-, Marken- und Nutzungsrechte) an den
übermittelten Vorlagen, Logos, Schriften und Designs besitzt. Der Kunde stellt den Anbieter von allen
Ansprüchen Dritter frei, die wegen einer Verletzung solcher Rechte geltend gemacht werden.
§ 4 Abnahme, Freigabe & Produktionsabweichungen
Designentwürfe und Korrekturabzüge sind vom Kunden sorgfältig zu prüfen und schriftlich (z. B. per E-Mail)
freizugeben. Mit der Freigabe geht das Risiko etwaiger vom Kunden übersehener Fehler (z. B.
Rechtschreib-, Layout- oder Maßeinheitenfehler) auf den Kunden over.
Natur- und materialbedingte Abweichungen (z. B. Holzmaserungen, Farbabweichungen, geringfügige
Schmauchspuren oder Schmauchänderungen beim Laserschneiden) sind technisch unvermeidbar und
stellen keinen Mangel dar.
§ 5 Preise, Zahlungsbedingungen, Umsatzsteuer & Eigentumsvorbehalt
Es gelten die vereinbarten Preise laut Angebot bzw. Auftragsbestätigung.
Regelung zur Umsatzsteuer / Kleinunternehmerstatus:
A) Bei Anwendung der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG):
Sofern der Anbieter die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG in Anspruch nimmt, wird keine
Umsatzsteuer ausgewiesen und berechnet. Alle angegebenen Preise verstehen sich als Gesamtpreise (zzgl.
eventueller Versandkosten).
B) Bei Regelbesteuerung (Standard):
Gegenüber Verbrauchern (B2C) enthalten die angegebenen Preise die gesetzliche Umsatzsteuer.
Gegenüber Unternehmern (B2B) verstehen sich die Preise als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen
gesetzlichen Umsatzsteuer.
Sofern nicht anders vereinbart, ist die Vergütung sofort nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller Ansprüche aus dem jeweiligen Vertrag
Eigentum des Anbieters (Eigentumsvorbehalt).
§ 6 Ausschluss des Widerrufsrechts (Hinweis für B2C)
Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB besteht das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher nicht bei Verträgen
zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder
Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des
Verbrauchers zugeschnitten sind (z. B. individuell gravierte, zugeschnittene oder nach Kundenvorgabe
gefertigte Artikel).
§ 7 Mängelhaftung & Haftungsbeschränkungen
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit nachfolgend nichts abweichendes geregelt ist.
Gegenüber Unternehmern (B2B) beträgt die Gewährleistungsfrist auf neu hergestellte Waren ein Jahr ab
Gefahrübergang. Offensichtliche Mängel sind von B2B-Kunden innerhalb von 7 Werktagen nach Lieferung
schriftlich anzuzeigen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der
Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden. Bei leicht fahrlässiger
Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren
Schaden begrenzt.
§ 8 Schlussbestimmungen & Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei
Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende
Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat,
entzogen wird.
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches
Sondervermögen (B2B), ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der
Geschäftssitz des Anbieters.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen
Bestimmungen davon unberührt.